» » Kuschelige Wohnzimmerdecke - Wohnaccessoire und Wärmespender zugleich
Wohnzimmerdeko 24. Oktober 2014 0

Raumdekoration

Gerade im Wohnbereich gehört auf jedes Sofa und jeden Sessel eine kuschelige Wohnzimmerdecke, die mehr als nur dekoratives Accessoire ist. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist sie wichtiges Utensil, um sich hinein zu kuscheln und entspannte Stunden in wohliger Wärme zu verbringen. Die Vielzahl an Materialien tut ihr übriges, um sie zu einem echten Hingucker zu machen.

Materialfrage und Größe macht den Unterschied

warme DekodeckeWer sich eine gemütliche Kuscheldecke zulegen möchte, sollte darauf achten, dass sie vor allem in Sachen Material überzeugt und von hoher Qualität ist. Der Klassiker schlechthin ist dabei eine Wolldecke, die tatsächlich zu 100 Prozent aus Wolle besteht. Zu erkennen ist dies einfach am angebrachten Etikett, auf dem das Wollsiegel erkennbar sein sollte. Wie kaum ein anderer Naturstoff kann dieses Material Wärme aufnehmen und entsprechend regulieren, womit der Kuschelfaktor in jedem Fall garantiert ist. Wer lieber auf ein Produkt mit Mischqualität setzt, sollte auf eine Zusammensetzung mit Wolle und Seide oder Viskose achten. Denn auch diese sorgen für angenehme Wärme, sind aber oft weicher als der reine Naturstoff. Wer etwas ganz Besonderes für seine Decke haben möchte, der sollte sich für eine Wolldecke aus Kaschmir entscheiden. Diese Fasern sind so fein, dass sie einfach nur angenehm anschmiegsam auf der Haut sind und hervorragend wärmen. Kaschmir gilt als wertvollstes und teuerstes Naturhaar. Klar ist, dass eine Decke entsprechend groß sein sollte, damit man sich auch richtig schön hinein kuscheln kann und man sowohl Arme als auch Beine vollständig bedecken kann. Zur optischen Komplettierung haben einige Modelle Fransen an den Ecken, die je nach individueller Vorliebe in der gleichen Farbe wie die Decke selbst oder aber als Kontrast gewählt sind. Manche sind auch mit einer Bordüre eingefasst, die einfach als optisches Highlight abgesetzt ist.

Mohair und Alpaka als besonderes Highlight

DekodeckeWem reine Wolle zu kratzig und Kaschmir zu teuer ist, der sollte sich für eine Decke aus Mohair entscheiden. Diese überzeugt nicht nur durch ihre Weichheit, die perfekt für einen Kuschelabend an tristen Tagen ist, sondern auch durch ihre Farbenpracht. Leuchtende Töne wie Rot, Curry oder Royalblau herrschen vor, wobei dank maschineller Färbungen weitere prächtige Farbvarianten ebenso erhältlich sind. So herrlich diese Kuscheldecken auch wärmen, bei der Pflege gibt es einiges zu beachten. So sollten sie keinesfalls selbst gewaschen werden, sie benötigen eine fachmännische trockene Reinigung. Um der Decke wieder Volumen zu verleihen, genügt es allerdings, wenn man sie kräftig durchbürstet. Ebenso angenehm auf der Haut, aber eine Spur exquisiter, ist eine Decke aus Alpaka. Dank der extrem feinen und dünnen Fasern entsteht eine sehr weiche Decke, die dazu auch für Allergiker geeignet ist. Denn Alpaka Wolle enthält kein Wollfett und ist daher auch für sensible Haut bestens verträglich. In letzter Zeit sehr bliebt für kuschelige Decken und Plaids ist das Material Kamelhaar. Verwendet wird dabei das wertvolle Haar der jungen Tiere, das weiß oder naturblond ist. Die Tiere werfen ihr Haar, das durch eine überdurchschnittliche Länge von immerhin einem Zentimeter überzeugt, einmal jährlich ab. Dieses wird gesammelt und zu kuscheligen Decken verwoben. Traditionell gibt es hier keine große Farbauswahl, sondern es wird die natürliche Färbung geschätzt.

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