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Social Media 24. Oktober 2014 0

Themendekoration

War Dekoration bis vor wenigen Jahren nahezu ausschließlich an ihrer Optik bemessen, drängt sich spätestens seit der immer stärkeren Vernetzung von Smartphones mit dem eigenen Zuhause eine neue Kategorie auf die Wunschlisten der kreativen Einrichter. Unternehmen legen wesentlich mehr Wert auf ansprechendes Design und hochwertige Materialien, wenn sie Zubehör für ihre Geräte entwickeln.

Deko für Smartphone und Tablet

digitale DekoEs ist nicht verwunderlich, dass viele der optisch besonders ansprechenden Zubehörteile exklusiv für die Design-Ikonen von Apple entwickelt werden. So legt das Unternehmen aus Cupertino nicht nur selbst Wert auf das Design seiner externen Festplatten, Bildschirme oder, seit dem Kauf von “Beats by Dr. Dre”, auf seine Lautsprechersysteme. Auch unabhängige Hersteller entwickeln außergewöhnliche Designs für iPhone, iPad & Co. – weil sie wissen, dass Käufer der Geräte ein gutes Gespür für Design, Qualität und Haptik haben.

Deko mit Funktion – das ist insbesondere ein Thema für diejenigen, die den “Digital Lifestyle” leben. Smartphones und Tablets wollen geladen werden, man benötigt Lautsprecher, Halterungen für Küche oder Schreibtisch. All diese Dinge können einem das Leben erleichtern – und gleichzeitig dekorativ sein.

Das Internet der Dinge

Ein Trend mit großem Einfluss auf zukünftige Kaufentscheidungen ist der des “Internet of Things” – das Internet der Dinge. Gegenständen, die bisher einen einzigen Zweck erfüllten, werden durch die Integration kleinster Computer-Chips neue Aufgaben übertragen. Dies hat den Effekt, dass Entscheidungen für dekorative Einrichtung nicht mehr nur nach der Optik entschieden werden, sondern auch nach der Funktion.

Ein gutes Beispiel dafür sind jüngst entwickelte Nachttischlampen, die über das Internet miteinander kommunizieren. Nach dem Prinzip “IFTTT” (IF THIS THAN THAT) können bestimmte Szenarien umgesetzt werden. Stellen Sie sich also vor, Ihr Licht geht an sobald Sie einen Anruf von einer bestimmten, Ihnen wichtigen Person erhalten. Denkbar sind unendlich viele Einsatzmöglichkeiten, bei denen Systeme miteinander verbunden werden.

Das Internet der Dinge wird unser Kaufverhalten also beeinflussen und ebenso unser Verständnis davon, was dekorativ ist. Es ist so, wie bei jedem Trend: Es beginnen die ersten Entwickler mit Ideen, dann kommen die großen und bekannten Hersteller und versuchen jeden Geschmack zu treffen, mit einer riesigen Auswahl an Designs. Klare Linien gliedern sich in das Umfeld ein und verbergen insgeheim kleine Helferlein. Ein neuer Markt entsteht.

Das Ende von Individualität?

Dekoration und TechnikKeineswegs kann man von einem Ende der Individualität sprechen. Deko mit Funktion, Vernetzung und das “Internet der Dinge” sind nicht der Untergang von Individualität und schönem Design. Ganz im Gegenteil: Beim Thema Deko mit Funktion geht es nicht darum, sein Zuhause nur noch mit technischem Schnickschnack auszurüsten. Vielmehr wird es die Aufgabe sein, eine Symbiose zwischen den meist unauffälligen Geräten und Zubehörs auf der einen Seite, aber dem eigenen Geschmack, der Saison, dem Persönlichen auf der anderen Seite zu schaffen.

Deko mit Funktion ist also vielmehr eine Herausforderung für kreative Einrichter, als dass man sich einschränken oder Kompromisse eingehen müsste. Und gleichwohl ist es kein reines Zukunftsthema – denn schon heute kaufen wir Dinge, die nicht nur dekorativ sind, sondern uns auch das Leben erleichtern.

Wir dürfen uns also auf das freuen, was da kommen mag.

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